Als Unternehmen: Jedem Follower auch folgen?
Besonders kleine und mittelgroße Unternehmen müssen verstärkt auf den Kundenkontakt setzen, um sich von der Konkurrenz abzugrenzen und sich auf Dauer auf dem Markt zu etablieren. Auf Facebook gestaltet sich das einfach: Man hat eine Facebook Fanpage und natürlich seine Fans, welche man mit interessanten Posts bei Laune hält.
Doch wie ist es mit Twitter? Zwar ist diese Micro-Blog Seite noch nicht so stark in Deutschland eingeschlagen, wie in anderen Ländern, aber dennoch ist Twitter immer noch eine der besten Möglichkeiten für modernes Social Media Marketing, welches heutzutage so immens wichtig ist. Doch was soll man machen, wenn jemand Ihren Beiträgen folgt? Soll man ,,zurück-folgen‘‘? Der erste Gedanke der meisten Leute würde sicherlich ein klares ,,Ja!‘‘ sein. Doch man sollte sich einige Dinge vor Augen führen, bevor man jeden einzelnen seiner Follower auch abonniert.
Solange man nur 20 oder unwesentlich mehr Follower hat, ist ein Zurückabonnieren kein großes Problem. Werden Ihre Follower allerdings mehr, so häufen sich auch die Meldungen auf Ihrer Startseite und Sie können wichtiges und interessantes nur schwer von unwichtigem trennen. Natürlich will man besonders in der Anfangszeit den ersten Fans und Followern danken, indem man zum Beispiel auch ihre Aktualisierungen abonniert. Jedoch ist das nur in den wenigsten Fällen sinnvoll. Sie sollten für sich und Ihr Unternehmen entscheiden, welche Meldungen und Seiten für Sie und Ihr Unternehmen interessant und von Vorteil sein können, und so Ihre Abonnements auswählen. Schließlich folgen Ihnen die Leute, weil Sie mit Ihrem Unternehmen in Kontakt bleiben wollen, oder Ihre Aktualisierungen spannend finden und nicht (bzw. nur selten) um einfach auch nur ein ,,Like‘‘ oder ein ,,Follow‘‘ zu bekommen.

